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HERMANN HESSE. BRENNENDER SOMMER

Alles muss anders werden, dachte Hermann Hesse.

Im Frühling 1919 packte er seine Koffer und fuhr ins Tessin. Der Horror des Ersten Weltkriegs hatte ihn aus der Bahn geworfen. Von Klima und Licht des Südens versprach sich der Dichter neue Lebens- und Schaffenskraft jenseits bürgerlicher Konventionen, was ihm auch auf Anhieb gelang. Denn mit der Erzählung Klingsors letzter Sommer schrieb sich Hesse einen Sommer lang in einen für ihn beispiellosen Rausch hinein. Am Abgrund aber warten Untergang und Tod. – Klingsor ist Maler und Hesses Alter Ego: «Ich war ja nicht Hesse, ich war Klingsor.»

Heinz Bütler widmet sich in seinem Essayfilm der vielleicht arbeitsreichsten und glühendsten Zeit in Hesses Leben.
Während der Schauspieler Peter Simonischek Auszüge aus Klingsors letzter Sommer liest, werden der Dichter und sein Alter Ego auch von Literaturkenner*innen wie Sibylle Lewitscharoff mit bemerkenswertem sprachlichem Geschick zum Leben erweckt.

  • Dauer

    84'

  • Regie

    Heinz Bütler

  • Produktion

    HOOK Film in Zusammenarbeit mit Xanadu Film

  • Erschienen

    09 / 2020

  • Mit

    Peter Simonischek, Sibylle Lewitscharoff, Silver Hesse, Michael Limberg, Alain Claude Sulzer, Daniel Behle (Tenor), Oliver Schnyder (Klavier)

  • Festivals

    Master of Art Film Festival 2021 (Winner Best Documentary in Literature) | Zurich Film Festival 2020 (Special Screenings)